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Algarve News PORTUGAL

09.06.14 

Algarve-Stadion: Belastung für Gemeinden

Die ganze Welt schaut nach Brasilien, wo am kommenden Donnerstag die Fußball-Weltmeisterschaft eröffnet wird. Die Stadien für diesen Mega-Event wurden gerade noch fertig. Während sich Ronaldo & Co. auf die erste Begegnung am 16. Juni gegen Deutschland vorbereiten, wird in Portugal wieder einmal über die ungenutzten Stadien diskutiert. Unter anderem wurde in der Algarve ein Stadion extra für die Europameisterschaft 2004 errichtet. Und dieses belastet jetzt noch die Stadt-Budgets von Loulé und Faro. Rund 30.000 Euro müssen die beiden Rathäuser für die Instandhaltung pro Monat zahlen. Diese Zahl würde an die 100.000 Euro betragen, würden nicht große Veranstaltungen wie die Länderspiele von Gibraltar oder die Portugal-Rallye in diesem Stadion stattfinden, sagt Faros Bürgermeister Rogério Bacalhau. Sein Kollege, Loulés Bürgermeister Vítor Aleixo, sagt, dass die momentanen Aufwendungen nicht außergewöhnlich seien. Nach der Wirtschaftskrise könne das Stadion besser zu Geld gemacht werden.
Das Algarve-Stadion wurde vor über zehn Jahren mit Mitteln aus europäischen und nationalen Fonds finanziert und die beiden Städte mussten dafür Schulden aufnehmen. „Wir haben noch immer rund eine Million Euro Schulden von diesem Bau, die sich die beiden Rathäuser teilen. Dann kommen noch die Kosten für die Instandhaltung dazu“, erklärt Rogério Bacalhau. Die beiden Bürgermeister wollen alles daran setzen, mehr Veranstaltungen in das Stadion zu bringen, damit mehr Einnahmen lukriert werden können. „Gemeinsam mit Loulé können wir es schaffen, diese Konstruktion so herzurichten, dass künftig mehrere große Events hier ausgetragen werden“, sagt Faros Bürgermeister.


 

09.06.14 

Portugal: Elektrische Verbindung

Zwei Jahre zu spät – aber jetzt ist sie endlich fertig: eine Stromverbindung zwischen der Algarve und Andalusien. Spanien und Portugal wollten einen iberischen Stromaustausch schaffen – deshalb wurde eine Trasse von Puebla de Guzmán nach Tavira gebaut. Der portugiesische Energiekonzern REN hatte seinen Teil bereits im Oktober 2011
fertiggestellt – doch in Spanien kam es zu Problemen. Vor allem die Trassenführung durch das Naturschutzgebiet Parque Doñana führte zur Verzögerung.
Die Verbindung nach Spanien soll den iberischen Strommarkt stärken und verbessert auch die Sicherheit der Stromversorgung der östlichen Algarve und des Alentejos.

 

09.06.14 

Portugiesen in Hamburg

 

Dass Hamburg „die portugiesischste Stadt Deutschlands“ ist, hat sich inzwischen bundesweit herumgesprochen. Auch bis Frankfurt am Main, wo Dr. Susanne Müller in ihrer Reihe „Frankfurt City International“ die Präsenz von vier Ländern an der Main-Metropole bereits in Buchform dargestellt hat. Die große Bedeutung Portugals für die Hansestadt war für sie nun Grund genug, die neue Reihe „Hamburg International City“ mit Portugal zu eröffnen. Am 13. Mai 2014 wurde das Buch im portugiesischen Restaurant „Nau“ im so genannten Portugiesenviertel vorgestellt. Rechtzeitig zum 50-jährigen Jubiläum der Unterzeichnung des Anwerbeabkommens der portugiesischen „Gastarbeiter“, das am zweiten Juniwochenende zusammen mit dem portugiesischen Nationalfeiertag (Dia de Portugal) zentral für ganz Deutschland in Hamburg gefeiert wird.
Was bietet nun das knapp 200 Seiten umfassende Taschenbuch? In zweisprachiger Form (Deutsch und Portugiesisch) präsentieren sich nicht nur eine Reihe von portugiesischen Firmen und Organisationen in Hamburg, man findet hier z.B. auch nützliche Verzeichnisse wie die der portugiesischsprachigen Ärzte und Rechtsanwälte. Daneben eine Reihe von Beiträgen zum portugiesischen Kulturerbe Hamburgs. Ebenso findet die Portugiesisch-Hanseatische Gesellschaft, die mit ihrem breiten sozialen und kulturellen Engagement aus der portugiesischen Szene Hamburgs nicht mehr wegzudenken ist, hier ihre gebührende Berücksichtigung. Nicht umsonst fungiert mit Luís Pacheco ein Vorstandsmitglied der Portugiesisch-Hanseatischen Gesellschaft als Mitherausgeber. Zudem stammt eine Reihe von Beiträgen von PHG-Mitgliedern. So steuerte Carlos Vasconcelos mehrere Artikel über die portugiesische Küche bei, Claus Bunk erweist sich als Experte der portugiesischen Immigration und bei diversen maritimen Themen und Dr. Peter Koj lädt zu einem „Spaziergang durch das portugiesische Hamburg“ ein.

 

Portugiesen in Hamburg – Portugueses em Hamburgo
Hamburg City International Band 1,

Susanne Müller/Luís Pacheco
Cross-Culture Publishing Frankfurt/Main
ISBN 978-939044-17-8
Preis: € 9,90

 


 

11.06.14 

Porto: Portal für Erasmus-Studenten

Ein neues digitales Portal will Austausch-Studenten das Leben in Porto einfacher machen. Stay in Porto ist seit letzter Woche online und soll Studenten aus dem Erasmus-Programm noch vor ihrer Anreise nützliche Informationen über das Ausbildungsangebot und das Leben in Porto liefern.
"Obwohl die Universidade do Porto circa 3.200 ausländische Studenten pro Jahr aufnimmt, gab es bislang keine Stelle, an die sich diese für verschiedene Infos wenden konnten. Wir entdeckten die Marktlücke und beschlossen, sie zu füllen", so Tiago Barbosa Ribeiro, der mit zwei Freunden Stay in Porto gründete. Obwohl noch im Anfangsstadium bietet das Portal bereits vier Dienstleistungen: ein Forum, eine Liste des Bildungsangebotes im Großraum Porto, einen Bereich für Mietangebote und einen Stadtführer. Tiago und seine Partner rechnen damit, dass vor allem das Forum großes Interesse wecken wird. "Hier können sich Porto-Kenner und diejenigen, die es werden wollen, treffen und austauschen. Ein Reiseführer beinhaltet Informationen für Touristen. Wer aber länger hier leben will, braucht mehr als die Liste der Sehenswürdigkeiten, er benötigt praktischere Infos", erklärt Tiago. Auch der Immobilienbereich ist sehr hilfsreich, da er Studenten ermöglicht, gleich von Zuhause aus ein neues Zuhause im Ausland zu finden. Hier kommt ein weiteres Projekt der drei Geschäftspartner ins Spiel: das E-House. Ein Immobilienunternehmen, das auf den Erasmus-Markt spezialisiert ist. "Während des Studienjahrs werden die Wohnungen an ausländische Studenten und im Sommer an Touristen vermietet".
Bis zum Start des neuen Studienjahrs im September soll das Portal komplett ausgebaut sein. Vorerst ist das Portal nur auf Englisch abrufbar, ab nächster Woche auch auf Portugiesisch. Im Forum sind lediglich Tipps, die von den Betreibern selbst reingestellt wurden. Doch im Laufe der nächsten Wochen dürfte sich das Szenario schnell ändern.

 

 

Meldungen, die

  auch nach längerer Zeit nicht ihre Gültigkeit verlieren
 

06.06.14 

Sommerkurse im CLCC

Im Juli und im August lädt das Sprach- und Kulturzentrum in Portimão Centro de Línguas Cultura e Comunicação (CLCC) zu intensiven Portugiesischkursen ein. Die Kurse umfassen 50 Unterrichtsstunden, wobei das erklärte Kursziel lautet, die Portugiesische Sprache mit gezielten Sprachübungen zu vermitteln. Jeder Einschreibung geht ein Orientierungsgespräch mit dem Lehrer voraus, um das Sprachniveau zu ermitteln.
Seit 22 Jahren ist das CLCC fester Bestandteil des Weiterbildungsangebots in Portimão. Neben den Portugiesischkursen bietet das CLCC auch Zertifikatskurse in anderen 
Sprachen an. Zu dem Angebot zählen zudem Yoga und Pilates. Das CLCC bietet auch 
„Fitness 50+” in deutscher Sprache an. Events, wie ein Meditationszyklus jeden Freitag, kulinarische Wokshops, Sprachspaziergänge („Walking-Talking”) runden das Angebot ab. Im 6. Stock befindet sich der Alfa-Büchertreff mit deutschen Büchern und auch im Café des CLCC steht stets eine kleine Buchauswahl von portugiesischen, deutschen und englischen Secondhand-Büchern zur Verfügung.
Eine besondere Gelegenheit, um sich über das Angebot vom CLCC  zu informieren bieten die Tage der offenen Tür: 16. - 18. Juni. Weitere Info unter Tel. 282 430 250 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. und www.clcc.pt

 

06.06.14 

Algarve: Mobile Gesundheitseinrichtung

Vor über 20 Jahren richtete der damalige Bürgermeister und Arzt Francisco Amaral in Alcoutim die erste mobile Gesundheitsstation (UMS) ein. Das ärztliche Angebot richtete sich an die Senioren in den weit abgelegenen Dörfern des ländlichen Bezirkes. Diesem Beispiel von Alcoutim folgten zahlreiche andere Städte – das Modell wurde landesweit umgesetzt. Auch in Castro Marim wurde es zwei Monate lang getestet und obwohl die Ergebnisse sowohl die Bevölkerung als auch die Zuständigen der Behörden begeisterten, wurde es eingestellt.
Nachdem Francisco Amaral nun Bürgermeister in Castro Marim ist, unterschrieb er mit Vertreter der regionalen Gesundheitsbehörde der Algarve (ARS) erneut ein Protokoll, um diese mobile Gesundheitsversorgung im ebenfalls weit ländlichen Bezirk von Castro Marim dauerhaft zu führen.
Auch neu ist eine neue Kinder-Ambulanz in Faro. 
Im Hospital Particular do Algarve Gambelas sind Fachärzte für Pädiatrie rund um die Uhr verfügbar.
Noch diesen Sommer soll auch eine Neonatologieabteilung eröffnet werden. Ab dann sollen speziell ausgebildete Fachärzte sich um Frühgeborene kümmern. „Damit können wir den künftigen Eltern und Babys mehr Sicherheit geben“, so eine Aussendung des privaten Krankenhauses.


 

06.06.14 

Portugal: Insolvenz-Warnung

Meist ist es schon zu spät, wenn die Unternehmer beginnen, eine Insolvenz abzuwenden. Denn wenn sie sich an die Gläubiger wenden und die Schulden neu strukturieren wollen, ist das Vertrauen häufig bereits verspielt. Deshalb ist die Insolvenz dann die letzte Konsequenz – nicht nur für die Unternehmer, sondern auch für die Angestellten. Genau aus diesem Grund will die Banco de Portugal ein System zur Warnung einrichten. Dieses soll jene Unternehmen rechtzeitig identifizieren, die schwere Probleme haben. Zum Beispiel, wenn die Schulden einen gewissen Prozentsatz der Einnahmen überschreiten. Noch unklar ist, welche Konsequenzen diese Warnung nach sich ziehen könnten. Sollen die Kreditgeber gewarnt werden oder sollen die Unternehmen früher als bisher dazu gezwungen werden, Maßnahmen zu ergreifen? Darüber wird derzeit noch diskutiert.


 

06.06.14 

Algarve: Veranstaltungskalender für die gesamte Region

 

Mit der Juni-Ausgabe unseres Schwestermagazins „Algarve Vida“, das an über 200 Verteilstellen von West nach Ost kostenlos ausliegt, wird erstmals eine vollständige Monatsagenda für die gesamte Algarve präsentiert. ESA-Abonnenten erhalten „Algarve Vida“ wie gehabt weiterhin im Rahmen ihrer monatlichen Heftlieferung zugeschickt.

 

Eine täglich aktualisierte Veranstaltungsliste ist auf der neuen Website abrufbar: http://www.algarvevida.com

 


 

05.06.14 

Portugal: Polizei bekommt neues Image

Portugals Polizei will sichtbarer werden. Die derzeit dunkelblaue Uniform fällt zu wenig auf. Für die neue Garderobe der Policia de Segurança Pública (PSP) wird die Regierung im Laufe der nächsten drei Jahre 18 Mio. Euro ausgeben! Was genau wird für diesen Betrag verändert? Vor allem der Blauton und der Schriftzug.
In der Vergangenheit wurde auf die Krawatte verzichtet, weil diese eine Gefahr für die Polizisten im Einsatz darstellte, und später auf die klassischen Schuhe, die sich für Verfolgungen auf dem rutschigen portugiesischen Steinpflaster nicht eigneten. Nun sollen die Polos und Westen der PSP ab 2015 statt dunkelblau cyan sein, eine türkisähnliche Farbe. Dies soll einerseits dazu dienen, dass Polizisten leichter wahrnehmbar sind, andererseits aber auch zu einem jovialeren und offeneren Image beitragen, so dass der Kontakt zu den Polizisten ungezwungener wird. Eine weitere Änderung betrifft den Schriftzug, der ab nächstem Jahr für Uniform, Fahrzeuge und Dokumente der PSP vereinheitlicht wird. Hinzu kommt eine portugiesische Flagge, deren Design die PSP selbst entwickelte. 
Zuletzt werden alle Fahrzeuge mit einer 
Identifikationsnummer auf dem Autodach versehen, so dass die Ende Dezember 2013 für E 200.000 erworbenen Drohnen (s. ESA 1/14) sie erkennen. Bereits damals zeigte sich die Polizeigewerkschaft über die hohen Ausgaben für Drohnen, Jetskis und Schnellboote in Zeiten, in denen bei Polizeibeamten gespart werde, sehr überrascht.

 

05.06.14 

Weinroute der Algarve

Algarve ist Synonym für Sonne, Traumstrände und Golf. Mittlerweile führt der Michelin-Restaurantführer auch das eine oder andere Restaurant in Portugals südlichster Region auf. Aber Wein bringt man nach wie vor nicht mit der Algarve in Verbindung. „Die Region produziert nicht viel“, weiß Desidério Silva, Vorsitzender der regionalen Tourismusbehörde, „dafür mit hoher Qualität, wie die auf internationaler Ebene erhaltenen Auszeichnungen bestätigen“. 2013 wurden in der Algarve zirka eine Million Liter Wein produziert. Eine geringe Menge verglichen mit anderen Weinanbauregionen wie Douro oder Alentejo, aber immerhin 70 Marken. Daher rief die regionale Tourismusbehörde nun die Rota dos Vinhos ins Leben und den dazu gehörenden Pass, mit dem es möglich ist, sieben der regionalen Weingüter kostenlos zu besichtigen und dabei die Aromen der Algarve-Weine zu entdecken.
Unter www.rotadosvinhosdoalgarve.pt sind 23 Güter und Kooperativen der Algarve aufgelistet. Die zu besichtigenden Quintas sind auf vier Routen verteilt: Gil Eanes, Arade, Mourisca und Falésia. Zu jeder Route gibt es einen kleinen Begleittext, Informationen und Kontakte zu den teilnehmenden Weingütern, den lokalen Sehenswürdigkeiten, den Restaurants und den Unterkunftsmöglichkeiten. Der Pass, der ebenfalls die genannten Informationen enthält, 
ist unter http://www.rotadosvinhosdoalgarve.pt/files/Passaport.pdf abrufbar und in den Tourismusbüros erhältlich.


 

05.06.14 

Algarve-Tourismus: Weniger Russen erwartet

Eigentlich zählten die Tourismus-Betriebe bereits diese Saison mit Tausenden Gästen aus Russland. Doch es werden deutlich weniger sein, als erwartet. Der Grund: Eine Vereinbarung, die zwischen Portugal-Tourismus und einem russischen Reiseveranstalter getroffen worden war, wurde nun von diesem nicht eingehalten. Das bedeutet nach Schätzungen, dass rund 10.000 Russen pro Jahr weniger die Algarve besuchen werden, als bisher angenommen. Der Tourismusverband RTA bedauert diese Entwicklung. Wirklich überraschend kam es für die Hotelbetreiber jedoch nicht. Russische Unternehmen haben bereits mehrmals ähnliche Übereinkünfte platzen lassen. Welche Gründe es diesmal waren, wurde offiziell nicht bekannt gegeben. Möglicherweise spielt der Ukraine-Russland-Konflikt eine Rolle.
Natalie Tours, einer der größten Reiseveranstalter Russlands, bietet hingegen weiterhin Algarvereisen für Russen an. Doch die Prognose zeigt, dass über dieses Unternehmen im Jahr 2014 weniger als die angekündigten 15.000 Russen im Süden Portugals ihren Urlaub verbringen werden.


 

04.06.14 

Portugal: Zu hohe Feinstaub-Werte

Die Weltgesundheitsorganisation WHO untersuchte verschiedene Städte auf ihre Luftqualität – 15 davon in Portugal. Das erschreckende Ergebnis: Fast alle halten die Normwerte nicht ein. In der nun präsentierten Studie geht es um die Feinstaubbelastung – einer der größten Gesundheitsgefahren, unter anderem neben der Ozonbelastung.
Die WHO empfiehlt, dass die Konzentration von Feinstaub (Teilchen mit aerodynamischem Durchmesser weniger als 10 Mikrometer) im Tagesmittel 50 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) nicht überschreiten sollte. Im Jahresmittel sollten es maximal 
20 µg/m³ sein. Nur zwei der untersuchten portugiesischen Städte, nämlich Braga und Vila Franca de Xira, halten diese Werte ein. Hingegen überschritten im Untersuchungszeitraum 13 portugiesische Städte die Feinstaubnorm: Seixal, Paredes, Valongo, Porto, Matosinhos, Funchal, Lisboa, Almada, Vila Nova de Gaia, Setúbal, Barreiro, Faro und Amadora. Am schlimmsten war es in Amadora, mit einem jährlichen Mittel von 
39 µg/m³. Dabei schnitten europäische Regionen noch gut ab. Viel besorgniserregendere Werte gab es in Asien. In elf indischen Städten beträgt die Feinstaubbelastung im 
Jahresschnitt mehr als 200 µg/m³.


 

04.06.14 

Algarve: Internat. Ärztezentrum eröffnet

Das Rathaus von Vila Real de Santo António (VRSA) und die Gruppe der Privatkrankenhäuser (Hospital Particular do Algarve) eröffneten Ende Mai ein internationales Ärztezentrum in dieser Stadt. Das Team besteht aus portugiesischen und kubanischen Physiotherapeuten, Orthopäden und anerkannten Fachärzten aus dem Bereich der Rehabilitation von Sportlern.
Modernste Geräte stehen zur Verfügung, um Diagnosen zu stellen. Das Krankenhaus steht auf dem örtlichen Sportkomplex und soll sich zu einem internationalen Referenzzentrum auf dem Bereich der physikalischen Medizin und Sport-Rehabilitation entwickeln. „Diese Struktur basiert auf einer Kooperation zwischen der Republik Kuba und der Stadt Vila Real. Wir profitieren vom Know-how der Fachleute“, sagt Luís Gomes, Bürgermeister von VRSA. „Diese Spezialisten genießen einen ausgezeichneten Ruf. Dutzende Menschen ließen sich deshalb mit ihren gesundheitlichen Problemen in Kuba behandeln. Wir glauben, dass es an der Zeit war, dieses Wissen nach Portugal zu holen.“
Neben den sportmedizinischen und orthopädischen Spezialisten stehen in diesem Zentrum weitere Fachärzte für ambulante Untersuchungen zur Verfügung: Kinderärzte, Dermatologen, Rheumatologen, Urologen, Gynäkologen, Allgemeinmediziner, HNO-Ärzte, Psychologen, Augenärzte, Radiologen und Ernährungsmediziner. Eigene Sprechstunden wird es auch für chronische Schmerzpatienten geben.
Mit diesem Ärztezentrum hofft die Stadt VRSA, dass der Sport- und Gesundheitstourismus angekurbelt wird. Bereits seit Jahren absolvieren Spitzensportler aus ganz Europa hier ihr Trainingslager.