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Algarve News PORTUGAL

23.02.14 

Algarve-Radrundfahrt: Kwiatkowski gewinnt

Die heute zu Ende gegangene 40. Radrundfahrt „Volta ao Algarve“ war wieder spannend. Top Athleten aus der ganzen Welt waren am Start. Insgesamt waren es 690 Kilometer, die zu bewältigen waren. Eine Glanzleistung bot der Pole Michal Kwiatkowski. Mit einem Vorsprung von 19 Sekunden gewann er die 40. Volta ao Algarve. „Es ist das erste Mal, dass ich einen gesamten Wettkampf gewinne. Ich bin schon zum dritten Mal in der Algarve dabei, das Publikum hier ist ein Wahnsinn. Es ist eine gute Vorbereitung für die restliche Saison. Ich finde, dass der diesjährige Wettkampf schwieriger war, als jener im vergangenen Jahr“, sagte der Gewinner. Auf Platz zwei kam der Spanier Alberto Contador. Dritter wurde der Portugiese Rui Costa. „Es war eine sehr schwierige Etappe. Diese Woche war sehr wichtig für mich. Ich fühlte mich in diesem Jahr besser als im vergangenen. Das deutet darauf hin, dass wir uns gut vorbereitet haben“, erklärt Contador. Rui Costa hätte gerne die Goldmedaille im eigenen Land geholt – doch daraus wurde mit einem Rückstand von 32 Sekunden leider nichts. „Mein Team ist super – ich möchte allen danken. Ich bin mit meiner Leistung zufrieden. Ich hoffe, dass eines Tages ein Portugiese gewinnt. Aber es wird immer schwieriger bei der Volta ao Algarve. Ich gab alles, und das ist für mich wichtig“, so Costa.

Endergebnis:
1.Michal Kwiatkowski (Omega Pharma-QuickStep)
2. Alberto Contador (Tinkoff-Saxo), + 19s
3. Rui Costa (Lampre-Merida), + 32s
4. Alexandre Geniez (FDJ.fr), + 1m13s
5. Wilco Kelderman (Belkin), + 1m32s
6. Rubén Fernández (Caja Rural-RGA Seguros), + 1m33s
7. Christopher Horner (Lampre-Merida), + 1m34s
8. Eduard Prades (OFM-Quinta da Lixa), + 1m35s
9. Simon Spilak (Katusha), + 1m41s
10. Edgar Pinto (LA Alumínios-Antarte), + 1m42s

 

14.01.14 

Algarve: Über 20.000 Hilfsbedürftige

In der Region gibt es zwischen 22.000 und 25.000 Personen, die auf Hilfe in Form von Lebensmitteln angewiesen sind. Diese Zahlen gab Nuno Alves, Präsident von der mit der deutschen Tafel vergleichbaren Banco Alimentar Contra a Fome, bekannt. Diese Organisation unterstützt momentan 16.000 Menschen – indirekt über 70 soziale Organisationen. Im Jahr 2013 waren es sogar 22.000 Menschen, die von der Banco Alimentar Contra a Fome mit Lebensmitteln versorgt wurden. Inzwischen werden 6.000 Hilfesuchende von anderen Programmen unterstützt. „Momentan ist es ruhig – wir arbeiten aber nicht direkt mit den Familien zusammen. Aber es gab Zeiten, da kamen täglich Menschen zu uns und fragten, ob wir ihnen helfen können“, so Alves. Alleine in den vergangenen Jahren gab es einen Anstieg von 2.000 Personen, die durch die Banco Alimentar der Algarve zusätzlich indirekt versorgt wurden. Nicht garantiert werden kann die Versorgung mit Milch, Mehl und Reis. Denn die Produkte, die zweimal jährlich gesammelt werden, reichen nicht aus.
Das Ziel für 2014: 1.000 Tonnen Lebensmittel pro Jahr zu sammeln – das wäre doppelt so viel wie 2007.
 

 

13.01.14 

Portugal: Flüge nach Deutschland

Die portugiesische Fluggesellschaft TAP nimmt am 1. Juli eine neue Verbindung nach Deutschland auf. Viermal pro Woche starte eine Maschine von Hannover aus in die portugiesische Hauptstadt Lissabon, teilt die Fluggesellschaft mit. Hannover ist das sechste TAP-Ziel in Deutschland. Die Strecke Lissabon-München baut TAP Anfang Juli ebenfalls aus: Zu den zwei täglichen Flügen kommen fünf wöchentliche Flüge hinzu. Der tägliche Flug von Berlin wird ebenfalls an fünf Tagen pro Woche um einen zweiten ergänzt.

 

 

08.01.14 

Algarve-Autobahn: Weniger Verkehr

Der 8. Dezember 2011 brachte große Veränderungen für die Autofahrer der Algarve: Seit diesem Tag ist die Benutzung der Autobahn A22 (Via do Infante) kostenpflichtig. Seither fahren auch nicht einmal mehr halb so viele Fahrzeuge täglich auf dieser Straße. Wurde 2012 noch ein Rückgang von 52,2 Prozent der Autos verzeichnet, waren es im zweiten Quartal 2013 5,6 Prozent weniger als im selben Zeitraum 2012. Diese Zahlen wurden nun vom Ausschuss für die Koordinierung und regionale Entwicklung der Algarve (CCDRA) veröffentlicht.

Viele nahmen eine Ausweichroute – aber auch die Anzahl der Menschen, die auf öffentliche Verkehrsmittel umgestiegen sind, stieg an. Im zweiten Quartal 2013 benutzten um 0,7 Prozent mehr Fahrgäste den Bus im Vergleich zum selben Zeitraum 2012. Internationale Verbindungen – etwa von Lagos nach Sevillha – erfreuen sich ebenfalls größter Beliebtheit. Der Passagier-Anstieg betrug hier 17,3 Prozent. Die Nutzung der innerstädtischen Busverbindungen war jedoch rückläufig.

 

02.01.14 

Portugal: Sparetat 2014

Portugals Präsident Aníbal Cavaco Silva hat das drastische Sparbudget für 2014 gegen alle Proteste in Kraft gesetzt. Sein Erlass wurde am 31.12. im Staatsblatt veröffentlicht.

Der härteste Staatshaushalt seit 40 Jahren sieht Sparanstrengungen von insgesamt 3,9 Mrd.  oder 2,3 % des Bruttoinlandsprodukts vor. Schon im kommenden Juni will Portugal den Euro-Rettungsschirm verlassen.

Die stärkste Oppositionspartei, die Sozialistische Partei, kritisierte, Cavaco habe den Schutz der Rechte der Menschen ignoriert. Die Opposition hatte von Cavaco ein Veto oder zumindest die Übermittlung des gesamten Sparpakets an das Verfassungsgericht zwecks Überprüfung gefordert. Man werde nun selbst den Überprüfungsantrag stellen, kündigte PS-Fraktionsvize Junqueiro an.

Die Verfassungsrichter hatten erst am 20. Dezember auf Antrag Cavacos einen wichtigen Punkt des Etats 2014 geprüft und gestoppt: die Anpassung von privaten und öffentlichen Rentensystemen. Die Regierung wollte mit der Rentenkürzung im öffentlichen Dienst 388 Mio.  pro Jahr einsparen, gut 0,2 % des BIP oder rund 10 % des auf insgesamt 3,9 Mrd. € bezifferten Korrekturbedarfes gegenüber 2013. Der Plan sah vor, all denjenigen Pensionären, die mehr als 600 Euro im Monat beziehen, 10 % zu streichen. Premierminister Passos Coelho begründete diesen unpopulären Einschnitt damit, dass die Altersbezüge im öffentlichen Dienst an die wesentlich niedrigeren Bezüge in der Privatwirtschaft angeglichen werden müssten. Das Verfassungsgericht sah darin eine Verletzung des "Prinzips des Vertrauensschutzes". Die Betroffenen hätten ihre Lebensplanung aufgrund der bisherigen Rentengesetzgebung gemacht. Rückwirkende Einschnitte seien deshalb verfassungswidrig. Dadurch entstand eine Finanzierungslücke von 710 Mio. .

Vermutlich bleibt der konservativen Regierung jetzt nur ein Schritt: die Steuern zu erhöhen. Die Einkommenssteuer kommt dafür kaum infrage. Denn bereits 2013 wurde sie so stark angehoben, dass jeder Portugiese im Schnitt pro Jahr einen Monatslohn verloren hat. Es bleibt die Mehrwertsteuer. Sie liegt jetzt schon bei 23 %, in Deutschland bei 19 %. Eine weitere Erhöhung könnte den portugiesischen Konsum endgültig einbrechen lassen und zu mehr Arbeitslosigkeit führen.

Nicht gestoppt wurde hingegen die Kürzung der Gehälter im öffentlichen Dienst. Beamte die mehr als 675  im Monat verdienen, werden schon ab diesem Monat eine zusätzliche Kürzung ihrer Gehälter zwischen 2,5 % und 12 % hinnehmen müssen. Zusätzlich da bereits im Jahr 2013 die Gehälter im öffentlichen Dienst ab 1.500 Euro um 3,5 % bis 10 % gekürzt wurden.

Mittlerweile schrieb EU-Wirtschaftskommissar Olli Rehn in einem Gastbeitrag für die portugiesische Wirtschaftszeitung "Diário Económico", dass Europa Portugal wie versprochen weiter unterstützen würde, "falls es weitere Hilfen benötigt". Voraussetzung sei, das Portugal die vereinbarten Reformen fortsetze. "Es hat absoluten Vorrang, das laufende Programm mit Erfolg abzuschließen", erklärte Rehn.

 

15.11.13 

Algarve: Mautkampf hält an

Das Rathaus von Portimão fordert die Aufhebung der Maut auf der A22. Der vom Stadtabgeordneten der Linkspartei Bloco de Esquerda, João Vasconcelos, eingereichte Das Rathaus von Portimão fordert die Aufhebung der Maut auf der A22. Der vom Stadtabgeordneten der Linkspartei Bloco de Esquerda, João Vasconcelos, eingereichte Antrag wurde einstimmig angenommen.

Die Stadtabgeordneten fordern, dass die Regierung „diese schädigende  Öffentlich-Private-Partnerschaft annulliert und die Maut sofort aufhebt“. Isilda Gomes, seit Oktober Bürgermeisterin von Portimão, ruft zudem den Algarve-Städtetag AMAL, die Bürgermeister, die Unternehmer-Verbände und andere Organisationen der Region dazu auf, sich zu vereinen und gemeinsam die sofortige Aufhebung der Maut zu fordern.

 

05.06.13 
Algarve: Sicherste Urlaubsregion

Faro, Albufeira und Portimão – die sichersten Urlaubs-Städte Europas? Zugegeben: Das ist noch Zukunftsmusik. Aber wenn es nach den Zuständigen geht, wird alles dafür unternommen, dass die Algarve die sicherste Urlaubsregion unseres Kontinents wird. Das dafür vorgesehene Programm heißt „Algarve Destino Seguro“ und wird von der Polizei PSP in Kooperation mit der Universität der Algarve und dem regionalen Tourismusverband ERTA geplant. „Sowohl die subjektive als auch die objektive Sicherheit der Touristen, die uns besuchen, soll erhöht werden“, so Jorge Maurício, Kommandant der PSP Faro. Das Programm, das erstmals bis 2016 umgesetzt werden soll, involviert auch Strategien zur Brandbekämpfung in der Region. Unter anderem soll es eine spezielle Nummer und eine Smartphone-App geben, um schneller reagieren zu können. Die Strategie wird alle drei Monate evaluiert werden.
Zur Erinnerung: Auch dieses Jahr sind in den Sommermonaten wieder zahlreiche zusätzliche Sicherheitskräfte in der Algarve und anderen Urlaubsregionen des Landes im Einsatz.   
 

 

03.06.13 
Algarve: Strände gesichert

Es ist soweit: Die Badesaison 2013 ist in Portugal nun offiziell eröffnet. Damit der Urlaub aber voll ausgekostet werden kann, werden von der Portugiesischen Umweltagentur (APA) jedes Jahr Arbeiten an den Klippen vorgenommen. In den vergangenen Tagen wurden die Felsen an den Stränden Santa Eulália und Maria Luísa (beide Albufeira), Careanos (Portimão) und Praia do Camilo (Lagos) gesichert. Die Umweltagentur warnt dennoch davor, direkt unter den Klippen einen schattigen Platz zu suchen. Denn trotz sorgfältiger Sicherung können sich immer Steine lösen. Deshalb gibt es auch bei allen Klippen diesbezügliche Informationstafeln.
Die nun durchgeführten Arbeiten wurden notwendig, da sich im Winter Gestein gelockert hat. Zur Erinnerung: Im Sommer 2009 hat sich Gestein am Strand Maria Luísa gelöst. Fünf Menschen, die davon getroffen wurden, starben.
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24.05.13 
Algarve: Europäischer Energie-Preis

 

Das Rathaus von Albufeira bekam in Nikosia (Zypern) den Europäischen Energiepreis überreicht. Ausgezeichnet wurde die Algarve-Stadt für die Planung und Nachhaltigkeit der Energie-Projekte. Ziel des Preises, der im Rahmen des Projekts MEDEEA (Mediterranean Implementation of European Energy Award) vergeben wurde, ist, dass die Regierungen und Städte Anstrengungen im Bereich der Energie machen, vor allem in Bezug auf Effizienz. Die Schwächen auf diesem Gebiet sollen evaluiert und das vorhandene Potenzial ausgenützt werden. Neben einer Kosten-Reduzierung spielt auch der Umweltschutz eine große Rolle. Die Stadtverwaltung von Albufeira startete im Februar 2012 Projekte zur Energie-Effizienz. Vor allem die Beleuchtung im öffentlichen Bereich wurde verbessert und öffentliche Gebäude Energie-effizienter. José Carlos Rolo, Bürgermeister von Albufeira, ist stolz auf die Auszeichnung. Auch der zuständige technische Leiter Gracias Fernandes ist zufrieden. Carlos Quintino, für die öffentliche Beleuchtung und alternative Energien in Albufeira zuständig, sprach von der Wichtigkeit der Maßnahmen. 2012 konnte 7,4 % des Energieverbrauchs im Vergleich zu 2011 eingespart werden, so bleiben jährlich 100.000 Euro mehr in der Stadtkasse.
Weitere ausgezeichnete Algarve-Städte sind: Vila do Bispo, Vila Reald e Sto. António, Olhão und Aljezur.   
 

 

21.05.13 
Algarve: Bestandsaufnahme der Wasserspezies

Nach der Expedition rund um die Insel Berlengas im Jahr 2012, soll nun die Algarve-Küste unter die Lupe genommen werden. Vom 20. Juni bis zum 10. Juli werden Meereswissenschaftler zwischen Vila Real de Santo António und Sagres eine Bestandsaufnahme der biologischen Vielfalt durchführen. U.a werden sie nach Riffs und Korallen Ausschau halten. Auch das Leben in den künstlichen Riffs und in den Seegraswiesen der Ria Formosa soll ausgewertet werden.  

 

16.05.13 
Portugal: 70 % Strom aus erneuerbaren Energien

Im ersten Quartal des Jahres 2013 kamen bereits 70% des in Portugal verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energiequellen, so aktuelle Daten des Netzbetreibers REN. Dazu führten einerseits die Investitionen in Wind- und Wasserkrafterzeugungskapazitäten in Portugal und andererseits die günstigen Wetterverhältnisse.

Die Erzeugung von Strom aus Wasserkraftwerken ist um ganze 312% gestiegen, was 37% des Jahresverbrauchs ausmacht, während die Stromproduktion aus Windkraftwerken um 60% gestiegen ist und damit 27% des Gesamtverbrauchs abdeckt.

Diese Leistung führte zusätzlich auch zu einem signifikanten Rückgang der (CO²-)Emissionen, da im Gegenzug dazu die Stromproduktion aus Kohle- und Gaskraftwerken um 29 bzw. 44% gefallen ist, verglichen mit dem ersten Quartal des Jahres 2012.

 
 

20.05.13 
Algarve: Wasserpreise

Der Preisunterschied pro Kubikmeter Wasser in den 16 Algarve-Gemeinden ist drastisch. Alcoutim ist weiterhin der Bezirk mit den niedrigsten Wasser- und Müllentsorgungspreisen. Tavira und Albufeira weisen nach den beiden Luxusresorts Vale do Lobo und Quinta do Lago die dritt- und vierthöchsten Preise auf.

Der Preis pro Monat für 10 Kubikmeter Wasser kostet in der Algarve zwischen € 4,84 (Alcoutim) und€ 10 in Castro Marim. Ein Fall für sich ist Loulé. Innerhalb desselben Bezirkes gibt es unterschiedliche Preise abhängig von der Stadt oder Resort, in dem man lebt. In Vilamoura gelten dieselbe Preise ( € 6,90 pro Monat für 10 Kubikmeter) wie für die Städte Loulé und Quarteira oder die Dörfer Alte und Salir. Innerhalb Vale do Lobo oder Quinta do Lago, die von einem separaten Wassersystem versorgt werden, sind für dieselbe Menge € 13,25 fällig. 
Für Wasser und Müllentsorgung, bei einem Verbrauch von 10 Kubikmeter Wasser beträgt die Rechnung in Monchique pro Monat € 8,25 und in Tavira € 26,28. In Vale do Lobo und Quinta do Lago sind es € 40,71.

 

 

21.05.13 
Algarve: Krankenhaus-Verbund fix

Nun wurde es im Amtsblatt Diário da República publiziert und ist somit fix: Es wird ein Centro Hospitalar do Algarve (CHA) – einen Verbund der Barlavento-Spitäler Lagos und Portimão sowie Faro geben. Ab 1. Juli diesen Jahres wird die Verwaltung aller öffentlichen Algarve-Krankenhäuser in einer Hand sein. Das soll eine Optimierung der Ressourcen und somit eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung bringen. Das Gesetz wurde am 17. April im Ministerrat beschlossen, die Regionale Gesundheitsbehörde der Algarve (ARS) stimmte der Verwaltungszusammenlegung ebenfalls zu. „Es ist ein wichtiger Schritt für die Optimierung des Managements der Gesundheitseinrichtungen und ermöglicht eine Reaktion auf den chronischen personellen Engpass“, heißt es. Diese Zentralisierungs-Maßnahme soll Kosten senken, davon soll die Staatskasse profitieren. Im Gesetz steht, dass die Vorteile vielfältig sind: im Bereich der Versorgung, klinischen Qualität und Organisation. Die Überweisung der Patienten soll sich auch leichter gestalten. Bei den vorangegangenen Diskussionen waren vor allem die Bürgermeister der Region die größten Kritiker: Es sei lediglich eine ökonomische Maßnahme. Die Zusammenlegung der Krankenhäuser von Portimão, Lagos und Faro sei eine Verschlechterung. Sie befürchteten die Schließung einzelner Fachbereiche an den einzelnen Standorten. Dem widersprach Martins dos Santos von der regionalen Gesundheitsbehörde: Es werde keine Schließung von einzelnen Stationen geben. „Aber wenn jemand zum Beispiel nicht in Faro behandelt werden kann, dann wird er nach Portimão überstellt, und umgekehrt“, so Santos. Verschiedene Fachärzte werden manche Tage in einem Krankenhaus und andere Wochentage in einem der anderen Spitäler der Region tätig sein. Der Gesundheitsbehörden-Präsident bekräftigte, dass die Re-Organisation Vorteile für die Patienten bringen werde.

 

 

08.05.13 
Algarve: Mehr Sommergäste?

Im bevorstehenden Sommer wird die Hotel-Auslastung höher sein als im vergangenen, so eine Vorhersage von Desidério Silva, Präsident des Tourismusverbandes der Algarve. „Die Indikatoren, die wir haben, weisen auf ein positives Tourismus-Jahr hin“, so Silva. Auch für die Nachsaison im September und Oktober sind die Aussichten gut. Vor allem sei eine Zunahme der französischen und deutschen Touristen zu beobachten – in den vergangenen Jahren nahm die Touristen dieser Länder in der Algarve ab. Es kommen auch wieder mehr Spanier.

Der Präsident sprach bei einer Präsentation eines Papiers, bei dem es um Strategien für die Tourismus-Entwicklung geht, das den zuständigen Politikern vorgelegt wird.