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Algarve News PORTUGAL

06.06.14 

Algarve: Mobile Gesundheitseinrichtung

Vor über 20 Jahren richtete der damalige Bürgermeister und Arzt Francisco Amaral in Alcoutim die erste mobile Gesundheitsstation (UMS) ein. Das ärztliche Angebot richtete sich an die Senioren in den weit abgelegenen Dörfern des ländlichen Bezirkes. Diesem Beispiel von Alcoutim folgten zahlreiche andere Städte – das Modell wurde landesweit umgesetzt. Auch in Castro Marim wurde es zwei Monate lang getestet und obwohl die Ergebnisse sowohl die Bevölkerung als auch die Zuständigen der Behörden begeisterten, wurde es eingestellt.
Nachdem Francisco Amaral nun Bürgermeister in Castro Marim ist, unterschrieb er mit Vertreter der regionalen Gesundheitsbehörde der Algarve (ARS) erneut ein Protokoll, um diese mobile Gesundheitsversorgung im ebenfalls weit ländlichen Bezirk von Castro Marim dauerhaft zu führen.
Auch neu ist eine neue Kinder-Ambulanz in Faro. 
Im Hospital Particular do Algarve Gambelas sind Fachärzte für Pädiatrie rund um die Uhr verfügbar.
Noch diesen Sommer soll auch eine Neonatologieabteilung eröffnet werden. Ab dann sollen speziell ausgebildete Fachärzte sich um Frühgeborene kümmern. „Damit können wir den künftigen Eltern und Babys mehr Sicherheit geben“, so eine Aussendung des privaten Krankenhauses.


 

06.06.14 

Portugal: Insolvenz-Warnung

Meist ist es schon zu spät, wenn die Unternehmer beginnen, eine Insolvenz abzuwenden. Denn wenn sie sich an die Gläubiger wenden und die Schulden neu strukturieren wollen, ist das Vertrauen häufig bereits verspielt. Deshalb ist die Insolvenz dann die letzte Konsequenz – nicht nur für die Unternehmer, sondern auch für die Angestellten. Genau aus diesem Grund will die Banco de Portugal ein System zur Warnung einrichten. Dieses soll jene Unternehmen rechtzeitig identifizieren, die schwere Probleme haben. Zum Beispiel, wenn die Schulden einen gewissen Prozentsatz der Einnahmen überschreiten. Noch unklar ist, welche Konsequenzen diese Warnung nach sich ziehen könnten. Sollen die Kreditgeber gewarnt werden oder sollen die Unternehmen früher als bisher dazu gezwungen werden, Maßnahmen zu ergreifen? Darüber wird derzeit noch diskutiert.


 

06.06.14 

Algarve: Veranstaltungskalender für die gesamte Region

 

Mit der Juni-Ausgabe unseres Schwestermagazins „Algarve Vida“, das an über 200 Verteilstellen von West nach Ost kostenlos ausliegt, wird erstmals eine vollständige Monatsagenda für die gesamte Algarve präsentiert. ESA-Abonnenten erhalten „Algarve Vida“ wie gehabt weiterhin im Rahmen ihrer monatlichen Heftlieferung zugeschickt.

 

Eine täglich aktualisierte Veranstaltungsliste ist auf der neuen Website abrufbar: http://www.algarvevida.com

 


 

05.06.14 

Portugal: Polizei bekommt neues Image

Portugals Polizei will sichtbarer werden. Die derzeit dunkelblaue Uniform fällt zu wenig auf. Für die neue Garderobe der Policia de Segurança Pública (PSP) wird die Regierung im Laufe der nächsten drei Jahre 18 Mio. Euro ausgeben! Was genau wird für diesen Betrag verändert? Vor allem der Blauton und der Schriftzug.
In der Vergangenheit wurde auf die Krawatte verzichtet, weil diese eine Gefahr für die Polizisten im Einsatz darstellte, und später auf die klassischen Schuhe, die sich für Verfolgungen auf dem rutschigen portugiesischen Steinpflaster nicht eigneten. Nun sollen die Polos und Westen der PSP ab 2015 statt dunkelblau cyan sein, eine türkisähnliche Farbe. Dies soll einerseits dazu dienen, dass Polizisten leichter wahrnehmbar sind, andererseits aber auch zu einem jovialeren und offeneren Image beitragen, so dass der Kontakt zu den Polizisten ungezwungener wird. Eine weitere Änderung betrifft den Schriftzug, der ab nächstem Jahr für Uniform, Fahrzeuge und Dokumente der PSP vereinheitlicht wird. Hinzu kommt eine portugiesische Flagge, deren Design die PSP selbst entwickelte. 
Zuletzt werden alle Fahrzeuge mit einer 
Identifikationsnummer auf dem Autodach versehen, so dass die Ende Dezember 2013 für E 200.000 erworbenen Drohnen (s. ESA 1/14) sie erkennen. Bereits damals zeigte sich die Polizeigewerkschaft über die hohen Ausgaben für Drohnen, Jetskis und Schnellboote in Zeiten, in denen bei Polizeibeamten gespart werde, sehr überrascht.

 

05.06.14 

Weinroute der Algarve

Algarve ist Synonym für Sonne, Traumstrände und Golf. Mittlerweile führt der Michelin-Restaurantführer auch das eine oder andere Restaurant in Portugals südlichster Region auf. Aber Wein bringt man nach wie vor nicht mit der Algarve in Verbindung. „Die Region produziert nicht viel“, weiß Desidério Silva, Vorsitzender der regionalen Tourismusbehörde, „dafür mit hoher Qualität, wie die auf internationaler Ebene erhaltenen Auszeichnungen bestätigen“. 2013 wurden in der Algarve zirka eine Million Liter Wein produziert. Eine geringe Menge verglichen mit anderen Weinanbauregionen wie Douro oder Alentejo, aber immerhin 70 Marken. Daher rief die regionale Tourismusbehörde nun die Rota dos Vinhos ins Leben und den dazu gehörenden Pass, mit dem es möglich ist, sieben der regionalen Weingüter kostenlos zu besichtigen und dabei die Aromen der Algarve-Weine zu entdecken.
Unter www.rotadosvinhosdoalgarve.pt sind 23 Güter und Kooperativen der Algarve aufgelistet. Die zu besichtigenden Quintas sind auf vier Routen verteilt: Gil Eanes, Arade, Mourisca und Falésia. Zu jeder Route gibt es einen kleinen Begleittext, Informationen und Kontakte zu den teilnehmenden Weingütern, den lokalen Sehenswürdigkeiten, den Restaurants und den Unterkunftsmöglichkeiten. Der Pass, der ebenfalls die genannten Informationen enthält, 
ist unter http://www.rotadosvinhosdoalgarve.pt/files/Passaport.pdf abrufbar und in den Tourismusbüros erhältlich.


 

05.06.14 

Algarve-Tourismus: Weniger Russen erwartet

Eigentlich zählten die Tourismus-Betriebe bereits diese Saison mit Tausenden Gästen aus Russland. Doch es werden deutlich weniger sein, als erwartet. Der Grund: Eine Vereinbarung, die zwischen Portugal-Tourismus und einem russischen Reiseveranstalter getroffen worden war, wurde nun von diesem nicht eingehalten. Das bedeutet nach Schätzungen, dass rund 10.000 Russen pro Jahr weniger die Algarve besuchen werden, als bisher angenommen. Der Tourismusverband RTA bedauert diese Entwicklung. Wirklich überraschend kam es für die Hotelbetreiber jedoch nicht. Russische Unternehmen haben bereits mehrmals ähnliche Übereinkünfte platzen lassen. Welche Gründe es diesmal waren, wurde offiziell nicht bekannt gegeben. Möglicherweise spielt der Ukraine-Russland-Konflikt eine Rolle.
Natalie Tours, einer der größten Reiseveranstalter Russlands, bietet hingegen weiterhin Algarvereisen für Russen an. Doch die Prognose zeigt, dass über dieses Unternehmen im Jahr 2014 weniger als die angekündigten 15.000 Russen im Süden Portugals ihren Urlaub verbringen werden.


 

04.06.14 

Portugal: Zu hohe Feinstaub-Werte

Die Weltgesundheitsorganisation WHO untersuchte verschiedene Städte auf ihre Luftqualität – 15 davon in Portugal. Das erschreckende Ergebnis: Fast alle halten die Normwerte nicht ein. In der nun präsentierten Studie geht es um die Feinstaubbelastung – einer der größten Gesundheitsgefahren, unter anderem neben der Ozonbelastung.
Die WHO empfiehlt, dass die Konzentration von Feinstaub (Teilchen mit aerodynamischem Durchmesser weniger als 10 Mikrometer) im Tagesmittel 50 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) nicht überschreiten sollte. Im Jahresmittel sollten es maximal 
20 µg/m³ sein. Nur zwei der untersuchten portugiesischen Städte, nämlich Braga und Vila Franca de Xira, halten diese Werte ein. Hingegen überschritten im Untersuchungszeitraum 13 portugiesische Städte die Feinstaubnorm: Seixal, Paredes, Valongo, Porto, Matosinhos, Funchal, Lisboa, Almada, Vila Nova de Gaia, Setúbal, Barreiro, Faro und Amadora. Am schlimmsten war es in Amadora, mit einem jährlichen Mittel von 
39 µg/m³. Dabei schnitten europäische Regionen noch gut ab. Viel besorgniserregendere Werte gab es in Asien. In elf indischen Städten beträgt die Feinstaubbelastung im 
Jahresschnitt mehr als 200 µg/m³.


 

04.06.14 

Algarve: Internat. Ärztezentrum eröffnet

Das Rathaus von Vila Real de Santo António (VRSA) und die Gruppe der Privatkrankenhäuser (Hospital Particular do Algarve) eröffneten Ende Mai ein internationales Ärztezentrum in dieser Stadt. Das Team besteht aus portugiesischen und kubanischen Physiotherapeuten, Orthopäden und anerkannten Fachärzten aus dem Bereich der Rehabilitation von Sportlern.
Modernste Geräte stehen zur Verfügung, um Diagnosen zu stellen. Das Krankenhaus steht auf dem örtlichen Sportkomplex und soll sich zu einem internationalen Referenzzentrum auf dem Bereich der physikalischen Medizin und Sport-Rehabilitation entwickeln. „Diese Struktur basiert auf einer Kooperation zwischen der Republik Kuba und der Stadt Vila Real. Wir profitieren vom Know-how der Fachleute“, sagt Luís Gomes, Bürgermeister von VRSA. „Diese Spezialisten genießen einen ausgezeichneten Ruf. Dutzende Menschen ließen sich deshalb mit ihren gesundheitlichen Problemen in Kuba behandeln. Wir glauben, dass es an der Zeit war, dieses Wissen nach Portugal zu holen.“
Neben den sportmedizinischen und orthopädischen Spezialisten stehen in diesem Zentrum weitere Fachärzte für ambulante Untersuchungen zur Verfügung: Kinderärzte, Dermatologen, Rheumatologen, Urologen, Gynäkologen, Allgemeinmediziner, HNO-Ärzte, Psychologen, Augenärzte, Radiologen und Ernährungsmediziner. Eigene Sprechstunden wird es auch für chronische Schmerzpatienten geben.
Mit diesem Ärztezentrum hofft die Stadt VRSA, dass der Sport- und Gesundheitstourismus angekurbelt wird. Bereits seit Jahren absolvieren Spitzensportler aus ganz Europa hier ihr Trainingslager. 

 

04.06.14 

Algarve: Kunst fasziniert

Wenn die Besucher die Galerie hinter dem Eingangsbereich betreten, sind sie baff. 
Denn vor ihnen eröffnet sich ein riesiger Raum, den man von aussen nicht erwartet. Besonders spektakulär ist das Duett des Lichtspiels mit den eindringenden Sonnenstrahlen und den Effekten der über 200 Scheinwerfern. Hier feiert die Kunst ein Konzert, wie der berühmte englische Maler Glyn Uzzell  schwärmt. Über 600 Skulpturen, Gemälde und Fotos sind so angeordnet, dass jeder der 80 hier ausstellenden Künstler sein eigenes Segment erhält. Die Ausstellung Arte Algarve Open läuft bis Anfang August, außerdem finden andere Veranstaltungen statt.

Im Juni die 
CC Crafts & Creativity Fair, ein Markt für Kunsthandwerk und regionale Produkte (14. - 15. Juni, 11 h - 18 h, Eintritt frei). Mehr als 20 Kunsthandwerker haben sich zur Teilnahme schon angemeldet.
Nach einer kurzen Pause finden nun wieder die Arte Algarve Clubabende in der Casa Grande im Herzen von Ferragudo statt. Jeden Donnerstagabend, ab 19.30 h, Eintritt E 5. Essen & Trinken vom Besten – ausschließlich Spezialitäten der Algarve. Beto & Band sind am 5. Juni für den Start der unterhaltsamen Abende zuständige.
Weitere Termine siehe www.artealgarve.net
Platzreservierung ist ratsam.
Die andere gute Nachricht: ARTE ALGARVE wird im Juli einen neuen Laden für lokale Produkte und Kunsthandwerk in der ehemaligen Kantine der Adega eröffnen. Sein Name: ÁRVORE. Er wird DER Shop in der Algarve für relevante Produkte sein. Samstags findet von 10-13 Uhr außerdem ein Bio-Markt statt, dazu gibt es live Musik, und viele, viele Leute werden sich hier regelmäßig ein Stelldichein geben. Die Teilnehmer am C&C Markt genießen ein Vorrecht zur Aufnahme in den neuen Laden.


 

03.06.14 

Portugal: Mehrwertsteuer wird erhöht

Die portugiesische Bevölkerung ist schon vieles gewöhnt – jetzt wird alles noch teurer. 
Denn der Höchstsatz für die Mehrwertsteuer (IVA) wird angehoben, diese Pläne gab die Regierung nun bekannt. Ab 1. Januar 2015 beträgt die IVA 23,25 % und ist somit so hoch wie noch nie. Die Erhöhung wird jedoch nur jene Produkte betreffen, die bereits jetzt mit dem Höchstsatz besteuert werden. Der mittlere und untere Steuersatz ist davon nicht betroffen. Die Mehrwertsteuer wurde in den letzten Jahren bereits mehrfach geändert.
2008 sank sie von 21 % auf 20 % – danach stieg sie ständig an. Zuletzt wurde sie 2011 auf 23 % erhöht. Und im Jahr 2012 erweiterte die Regierung die Liste jener Güter, für die jetzt auch der Höchstsatz gilt. Damit kam es zu jährlichen Mehreinnahmen von 1,7 Mrd. Euro für den Fiskus.
Doch die Wirtschaft wird darunter leiden – so eine aktuelle Prognose des Verbands der portugiesischen Großhändler (APED). „Die Konsumenten sind so empfindlich, dass sie
sofort auf die Preiserhöhungen reagieren. Wir werden einen Konsum-Rückgang erleben. Das wissen wir aus Erfahrung“, erklärt Ana Isabel Trigo de Morais, Präsidentin vom APED.


 

03.06.14 

Algarve: Qualitätsstrände

82 Algarve-Strände dürfen diese Badesaison die Blaue Flagge hissen, das internationale Qualitätssiegel für Strände, die bestimmte Umweltstandards erfüllen, allen voran die Wasserqualität. Die Region ist somit erneut der nationale Rekordhalter bei den Blauen Flaggen. Die meisten Blaue Flaggen wehen in den Bezirken Albufeira (23), Loulé (10) und Vila do Bispo (9). Hervorzuheben ist, dass Albufeira auch landesweit der Bezirk mit den meisten Flaggen ist. Unter den Flussstränden ist der von Alcoutim (s. ESA 9/13) der einzige der Algarve, der das Siegel erhielt. Auch die Marinas von Vilamoura, Lagos, Albufeira und Portimão wurden ausgezeichnet. Dass einige Strände nicht die Flagge hissen dürfen, bedeutet nicht unbedingt, dass ihre Gewässer verschmutzt sind. Es kann auch eine Frage der Sicherheit bzw. der Erosionsgefahr sein, wie z.B. bei Praia da Marinha in Lagoa, oder weil die Rathäuser keine Bewerbung eingereicht haben. Landesweit erhielten 280 Küstenstrände,
18 Flussstrände und 17 Marinas das europäische Qualitätssiegel.


 

03.06.14 

Portugal: Waldbrände im Sommer

Jetzt sind die Temperaturen wieder hoch – und alle hoffen, dass Portugal in diesem Sommer von verheerenden Waldbränden verschont bleibt. Doch in der ersten Mai-Hälfte wurden
bereits zahlreiche Waldbrände registriert – nämlich insgesamt über 600, so die Daten der Zivilschutzbehörde. Alleine am 14. Mai gingen bei der Feuerwehr über 100 Notrufe
ein – knapp 1.000 Mitarbeiter standen mit 300 Fahrzeugen im Löscheinsatz.
Und nun hat das Statistikamt INE auch die endgültigen Zahlen des vergangenen Jahres veröffentlicht. Die größten Brände wurden in Caramulo, Picões, Trancoso, Mondim de Basto und Covilhã registriert. Leider verstarben dabei 2013 insgesamt neun Menschen, acht davon waren Feuerwehrmänner. Eine Fläche von beinahe 28.000 Hektar wurde zerstört. Der direkte Schaden wird mit rund 35 Mio. Euro beziffert. Alleine beim Feuer, das vom 21. bis 30. August 2013 in Caramulo wütete, wurde ein Schaden von rund 14 Mio. Euro angerichtet, so Daten von INE. Die größte Fläche wurde in Picões zerstört. Auch 197 Gebäude waren betroffen.
Seit 15. Mai gilt in Portugal wieder die Warnstufe Bravo für Waldbrände – das ist die zweithöchste Stufe. 5.175 Mitarbeiter des Zivilschutzes stehen für den Notfall bereit. In diesem Jahr werden 250 Feuerwehrmänner zusätzlich im Einsatz sein. Ihnen stehen 1.251 Fahrzeuge und 34 Hubschrauber bzw. Löschflugzeuge zur Verfügung. Der Staat investierte in vier neue Hubschrauber bzw. Löschflugzeuge. Die Kosten dafür betrugen 85 Mio. Euro. Doch diese Einsatzmittel stehen laut dem nationalen Zivilschutz erst ab 20. Juni in voller Anzahl bereit. Im gesamten Land gibt es insgesamt 70 Beobachtungsposten.
Paulo Fernandes, Wissenschaftler der Forstabteilung der Universität Trás-os-Montes und Alto Douro, hofft, dass dieses Jahr die Brände weniger Flächen zerstören werden als im Durchschnitt. „Möglicherweise hilft im Süden die Tatsache, dass es im Winter sehr viel geregnet hat. Dadurch könnten im Jahresschnitt weniger Brände entstehen“, sagt der Forscher. Für den Norden Portugals gelte das hingegen nicht. Viel entscheidender als der Regen im Winter seien die Temperaturen im Sommer und auch die Windstärke. Die sensibelsten Zonen liegen an der Serra da Estrela und im Bereich von Oleiros, so Fernandes. 

 

02.06.14 

Algarve/Faro: 1. Elektro-Bus

Das Rathaus von Faro hat sich den 5. Juni ausgesucht, den internationalen Tag der Umwelt, um ein neues Fahrzeug in Betrieb zu nehmen: einen elektrischen Autobus. „Es ist der erste Kleinbus in Portugal, der zu 100 Prozent elektrisch betrieben wird. Er wurde speziell für dieses Service entwickelt, unter Berücksichtigung aller spezifischen Merkmale der Stadt Faro“, so Bürgermeister Rogério Bacalhau. Das neue Fahrzeug wird für den urbanen Transport eingesetzt und erfüllt auch alle Anforderungen, um Menschen mit eingeschränkter Mobilität zu transportieren. Drei Akkus speichern die Energie, circa 100 Kilometer können damit gefahren werden. Das ist ein erster Schritt, um die CO2-Emmissionen zu reduzieren.

 

29.05.14 

Portimão: Automarke will Brücke sperren

Eine nicht namentlich genannte deutsche Automarke will im Oktober die alte Brücke über den Arade-Fluss zwischen Portimão und Parchal für 22 Tage sperren. Der Hersteller will ein neues Modell vorstellen und plant Veranstaltungen im Pavilhão do Arade und abendliche Diners auf der Brücke. Die Organisatoren sprechen von ca. 5 Mio. Euro Einnahmen für die lokale Wirtschaft.
Täglich fahren 5.000 Autos über die Brücke. Die Sperrung würde für die Autofahrer einen großen Umweg bedeuten und zum Verkehrschaos an der Nordzufahrt von Portimão führen, wie bereits vor einigen Jahren im Zuge von Sanierungsarbeiten.
Das portugiesische Straßenverwaltungsunternehmen Estradas de Portugal bestätigt, eine Anfrage erhalten zu haben, die derzeit analysiert wird. Das Rathaus von Portimão zeigt sich dazu bereit die Brücke zu sperren, wenn die Organisatoren des Megaevents dafür Gegenleistungen bringen. Das Rathaus von Lagoa ist dagegen. "Es macht keinen Sinn die Brücke für 22 Tage wegen kulinarischer Veranstaltungen zu sperren und somit der Bevölkerung Unannehmlichkeiten zu bereiten", so Lagoas Bürgermeister Francisco Martins.
Laut Desidério Silva, Vorsitzender des regionalen Tourismusvereins, würde sich das Event sehr positiv auf den regionalen Tourismus auswirken, aber er "respektiert die Meinung der betroffenen Behörden".