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Berichte 02/10
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| Homo-Ehe
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| Weg frei zum Altar
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Portugals Parlament stimmte im vergangenen Monat einer Gesetzesvorlage zur Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe in erster Lesung zu. Portugal ist damit das sechste Land in Europa und das achte weltweit, das solche Verbindungen erlauben will. Das Adoptionsrecht wurde jedoch nicht eingeräumt
Nachdem die Abgeordnetenkammer die Homo-Ehe verabschiedete, feierten Dutzende gleichgeschlechtlicher Paare das Ende der Diskriminierung vor dem Parlament. Premierminister José Sócrates, der persönlich ans Rednerpult trat, um die Gesetzesvorlage der sozialistischen Regierung zu verteidigen, löste damit einen Teil seiner Wahlversprechen ein, die Gesellschaft umbauen zu wollen. „Portugal lebte in der absurden und unwürdigen Situation, dass Homosexualität bis 1982 noch als Verbrechen betrachtet wurde“, sagte er während der Parlamentsdebatte und verteidigte das Eherecht für Homosexuelle im Namen von „Freiheit, Gerechtigkeit, Gleichheit und Humanismus“. Nach der Abstimmung sprach Sócrates von einem „historischen Tag im Kampf gegen die Diskrimi- nierung und die Ungerechtigkeit in der portugiesischen Gesellschaft“. (...)
(...) Die Gesetzesvorlage kann jedoch wegen der Ausschließung des Adoptionsrechtes – was laut den Kritikern gegen Artikel 13 der portugiesischen Gesetzgebung verstößt, der die Diskriminierung u.a. aufgrund der sexuellen Orientierung verbietet – vom Verfassungsgericht als gesetzwidrig angesehen werden. (...)
von: Anabela Gaspar
Foto: Lusa
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Bäckerhandwerk
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| Kleine Brötchen |
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Brot ist mehr als ein Nahrungsmittel. Es symbolisiert Wohlstand,
seine Abwesenheit steht für Hunger und Armut. Um Brot wurden Bürgerkriege ausgefochten. Von ihm leben nicht nur die, die es essen. Auch die Existenz der Hersteller ist mit dem Brot verbunden und bei vielen ist der Ofen aus
(...) Die 58-Jährige aus Vidigueira ist Oberhaupt einer Dynastie von padeiros, die seit Generationen in einer unverändert schlichten Backstube werkelt. Dona Joana hat gehört, dass seit 2007 rund siebenhundert Bäcker landesweit ihre Backstuben dicht machten. Die einen sagen, das läge daran, dass es zu wenig interessierten Nachwuchs für das Handwerk gebe. Zum Vergleich: Im deutschen Bäckerhandwerk fehlen rund 25.000 Fachkräfte, immer mehr Betriebe geben auf, obwohl es der Branche gut geht.
Das ist in Portugal anders: Die Krise habe Verbraucher dazu gebracht, Brot durch billigere Lebensmittel zu ersetzen – gut und gerne € 18 könne man pro Monat ein-sparen, so der Bäckerverband Associação do Comércio e Indústria da Panificação (ACIP). Der Verkauf sank in zwei Jahren um dreißig Prozent. Und das bedroht die Existenz vieler kleiner unter den insgesamt zehntausend Herstellern von der kleinen Familienbäckerei bis zur industriellen Brotfabrik. Sie sind verantwortlich für einhunderttausend Arbeitsplätze. (...)
Text: Henrietta Bilawer
Foto:Lusa
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Lissabon
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| Erlebnisräume |
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2,2 Millionen Menschen gingen 2009 in Portugals 28 staatliche Museen und fünf nationale Paläste. Auch private und kommunale Museen, Stiftungen und Ausstellungen melden hohe Besucherzahlen. Die Kulturministerin präsentierte nun einen „Strategieplan für Museen des 21. Jahrhunderts“. Ziel ist die Öffnung des Kunstbegriffes
Portugals Hauptstadt kennt viele Rekorde. Architektonische,
historische, sportliche, politische und kulturelle. Einige stehen in
Geschichtsbüchern, andere im Guinnessbuch. Ob die Eintragung der Friseure Sérgio e Margarida Cabeleireiro für die meisten
in 24 Stunden registrierten Haarfärbungen (es waren 380) trotz Farbenspiels
eine Wertung im Bereich Kultur verdient, ist zweifelhaft. Anders die
Registrierung eines Mal-Erlebnisses, in dem echte und Hobby-Künstler gemeinsam
eine Leinwand gestalteten. Im Guinnessbuch blieben die reinen Zahlen: 15.000
Menschen brachten mit 20.000 Pinseln zweieinhalbtausend Liter Farbe auf eine
fünf Kilometer lange Textilbahn. In der Erinnerung der Kulturschaffenden blieb
eine neue Idee: Kunst und Kultur sollen ihre elitäre Aura ablegen und sich
denen öffnen, die sich vom Betrachter zum Akteur wandeln oder beide Rollen
gleichzeitig wahrnehmen möchten.
Aus Kunst-Konsumenten können aber nur dann Kunstgestalter
werden, wenn sich auch die institutionalisierte Kunst diesem Konzept
anschließt. Museen hätten die Aufgabe, Wertmaßstäbe zu setzen und der Plan der Fundação Gulbenkian, ein „erweitertes Museum zu
werden“, widerspreche dem nicht, erläutert Isabel Carlos, Direktorin des Centro de Arte Moderna (CAM) der Stiftung. Die
Herrin über neuntausend Werke war als portugiesische Kommissarin auf der
Biennale 2005 in Venedig. Sie übernahm die CAM-Leitung von Jorge Molder, der in
Pension ging und verbindet mit der Kunsthalle die Erinnerung an ihren eigenen
ersten Ausstellungsbesuch als Jugendliche.
Werte, Kunst und Alltag seien untrennbar verbunden, sagt
sie und gibt ein Beispiel: Das Londoner Aktionshaus Christie’s versteigerte im
Oktober das Bild der Berliner „Paris Bar“ von Martin Kippenberger. Ein anonymer
Telefonbieter erhielt den Zuschlag bei 2,28 Millionen Pfund. Tatsächlich
stammt das Bild nicht
von Kippenberger. Autor war – in Kippenbergers Auftrag – Götz Valien,
international durch handgemalte Plakate für die Berlinale bekannt geworden. Für
das Bild der Paris Bar erhielt er seinerzeit 1.000 D-Mark. Kunst zu bewerten,
sagt Carlos, habe immer mit
persönlicher Einschätzung zu tun. „Kunstkenner des
19. Jahrhunderts wählten für die berühmten Pariser
Salons fast nie Van Gogh, Monet oder Cézanne. Weder die heute hoch bewerteten
Impressionisten noch die Realisten fanden damals viel Anerkennung“. Deshalb
möchte Isabel Carlos „mit dynamischem Programm und kritischem Bewusstsein einen
für Publikum und Künstler begehrenswerten gemeinsamen Raum“ schaffen.
Mit dieser neuen Identität könne die Kunst in Zeiten der
Krise im allgemeinen Bewusstsein wach bleiben. Isabel Carlos setzt auf ein
Gleichgewicht von portugiesischen und ausländischen Künstlern im CAM-Programm
und will in diesem Jahr besonders viel Raum für Erst-Anthologien junger
nationaler Künstler schaffen. In diese Richtung geht auch ein Projekt, um
Künstlern die Verbindung ihrer Werke zum Alltag zu ermöglichen: Für eine
unbestimmte Zeit fahren in Lissabon und Porto einige U-Bahn-Waggons, die von
Kunst-, Design- und Architekturstudenten gestaltet wurden.
Der „Strategieplan für die Museen des
21. Jahrhunderts“, den Kulturministerin Gabriela Canavilhas Mitte Januar
in Lissabon vorstellte, will Alt und Neu verbinden. Museen „sind die Hüter des
nationalen Erbes“ heißt es da. Egal ob Alte oder Moderne Kunst, Finanznappheit oder
Personalmangel; Gabriela Canavilhas will „nicht einfach kürzen, sondern umgestalten“,
vor allem angesichts der begrüßenswerten Verdreifachung der musealen Räume in
Portugal in der letzten Dekade. Das dürfe nicht zu Qualitätsverlust führen,
aber auch „nicht dazu, dass bei der Aufteilung der Ressourcen jemand so kurz
kommt, dass er verschwindet und ein Loch in der musealen Versorgung
hinterlässt“. Die Ministerin begrüßt die in Museumskreisen lange gehegte Idee
zur Schaffung eines Nationalen Kulturrates und möchte, dass der Eintritt ins
Museum kostenlos möglich wird.
Das Statistikamt INE hat errechnet, dass Portugal Kunst-
und Kulturgegenstände für viermal so viel Geld ins Land holt, wie es
exportiert. Zwar machen dabei Bücher, Sammlerstücke und Antiquitäten den
Löwenanteil aus, doch „auch Antiquitäten begannen ihr Dasein als frisch
hergestellte Produkte“. Es sei
eine „stimulierende Herausforderung“, Kunst als jederzeit machbar zu verstehen
und zu fördern. Das beginne mit der Kunsterziehung in der Schule. Museumsleiterin
Carlos möchte die Kulturministerin und deren Amtskollegin Isabel Alçada aus dem
Bildungsressort dazu bringen, dem Kunstunterricht, in Portugal sehr
differenziert in Technologie-Unterricht, Bildender Kunst und Kunstgeschichte
unterrichtet, Museen und Ausstellungen als Ort der Kunst-Präsentation hinzuzufügen:
„Jede Kunst schließt ein Handwerk in sich ein; das Handwerk der Kunst ist Teil
derselben, der gelehrt und gelernt werden kann. Wo das Handwerk aufhört, da
beginnt die eigentliche Kunst“.
Die Stärke und die
Tücken der Kunst liegen im Umgang mit emotionalen Werten. Je präsenter also
Kunstobjekte im Alltag sind, desto eher entsteht Publikum und Teilnahme. Die
erste Biennale für Moderne Kunst Portugal Arte im kommenden Juni in Lissabon spannt einen Bogen in die Provinz und macht die
Alentejostadt Grândola zum gleichberechtigten Veranstaltungsort. Dortselbst wie
auch in der Hauptstadt verlässt die Kunst ihren typischen Platz und exponiert
sich auf Straßen und Plätzen, Bahnhöfen und weiteren, gewöhnlich kunstfernen
Orten. Eingeladen ist der in Bitburg geborene US-Künstler Sterling Ruby, der
sich in allen Genres bewegt, und der Perfomance-Künstler Chris Burden.
Bei so viel Aufbruchsstimmung erwachen auch
private Kunst-Ambitionen, und ganz ohne Guinnessbuch geht es dann doch nicht: Vítor Duarte Marceneiro, Sohn und Enkel von Fadistas, Buchautor
und Journalist, möchte seine Heimatstadt dort als die meistbesungene Stadt der
Welt eingetragen sehen und arbeitet an einer Datenbank mit allen Lieder,
Märschen und Fados, die Lissabon besingen. Viele Noten und Texte dazu liegen
tief in Kellern von Museen verborgen.
Text: Henrietta Bilawer
Foto: Lusa
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Medikamente
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| Der Pillen-Klick |
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Das Geschäft mit Arzneimitteln ist lukrativ. Neben Großhändlern und Drogerieketten drängen Online-Anbieter in den Markt. Laut Weltgesundheitsorganisation ist die Hälfte aller im Internet gekauften Mittel gefälscht. Eine EU-Abgeordnete aus Portugal arbeitet an gesetzlichen Regelungen für die Web-Medizin
Pharmazeutische Themen gehörten in der EU bisher zum Ressort der Ge-neraldirektion für Industrie. Nun erreichten die Parlamentarier, dass sich ab jetzt der EU-Kommissar für Gesundheit um Pillen, Tropfen und Salben kümmert. John Dalli, bis zu seiner Nominierung Sozialminister in Malta, steht vor einer gewaltigen Aufgabe, bei der ihn Gesundheitsfachleute im EU-Parlament kritisch begleiten.
Unter ihnen ist die portugiesische Soziologin Marisa Matias. Die Abgeordnete der Linkspartei Bloco de Esquerda hat im Auftrag der EU-Kommission einen Bericht über ein bisher wenig beachtetes Sachgebiet verfasst: Den Online-Handel mit Medikamenten – das Internet als Marktplatz für Medizinisches und Pseudo-Medizinisches. Seriöse Online-Apotheken gehen in der unübersichtlichen Flut von nachgemachten und verfälschten Arzneimitteln unter. Von Letzteren kommen achtzig Prozent durch Onlinekäufe in Umlauf, ein „erhebliches Risiko für den Käufer und sein Umfeld: Die Einnahme gepanschter Mittel kann völlig unbekannte Folgen haben“, warnt Matias und fordert Maßnahmen zum Patienten- und Verbraucherschutz.
Der Online-Handel mit nachgemachten Medikamenten gehört zu den gewinnträchtigsten illegalen Sparten (...)
Text: Henrietta Bilawer
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Regenwasser
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Regen bringt Segen
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Die Universität Aveiro entwickelt ein „Haus für die Zukunft“ mit Einspeisung und Recycling von Regenwasser. Nachdenken über die Nutzung des Niederschlags ist in Portugal noch immer vor allen Dingen ein akademisches Gedankenspiel. Das soll sich ändern
(...)Das „Ernten von Regenwasser“, erdacht als Konzept für die Dritte Welt, wurde auf dem Weltwasserforum in Instanbul im März 2009 in einem symbolischen Film verdeutlicht: Eine Windbö trägt einen aufgespannten Regenschirm durch die Luft bis er verkehrt herum liegen bleibt. Regen sammelt sich im inneren Rund des Schirms. Das zufällige Ereignis inspiriert Passanten, die beginnen, die Tropfen vom Himmel in allen verfügbaren Gefäßen zu sammeln. Der Film entstand in Indien, seine Botschaft „gilt für alle“, so Eusébio da Conceição, Ingenieur an der Algarve-Universität. Er meint, „Regenwasser ist das Stiefkind der portugiesischen Umweltpolitik“.
Seit dem Weltwasserforum haben in Portugal die Kongresse zur Wasserwirtschaft zugenommen, Firmen entdecken den Sektor: Der potenzielle Markt sei gewaltig, doch erweise sich die Politik bisher als „träge Masse, die gemeinsames Handeln von Wissenschaft und Wirtschaft behindert“, so Vitor Simões, Chef des Unternehmens Ecoágua, das sich auf Systeme zur Regenwassernutzung im industriellen und im häuslichen Umfeld spezialisiert hat: Ein vier-Personen-Haushalt kann durch Regenwassernutzung jährlich bis zu 70.000 Liter Trinkwasser sparen. Seit 2006 bereist Simões Portugal und demonstriert Konzepte und Anlagen.(...)
Text: Henrietta Bilawer
Foto: Lusa
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Justiz Online
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| Virtuelle Amtsstube (s. ESA in Site)
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Neun von zehn Behörden in Portugal sind per Internet erreichbar und erledigen sämtliche Anträge und Urkunden in Web-Portalen. Im Laufe dieses Jahres soll die vollständige Vernetzung der Verwaltung für den lückenlosen Zugriff durch die Bürger abgeschlossen sein
(...) Ein „moderner Staat darf Bürger und Wirtschaft nicht durch bürokratische Vorschriften einschränken, ohne gleichzeitig die Qualität der staatlichen Dienstleistung zu erhöhen“, hieß es nach dem ersten Wahlsieg der sozialistischen Regierung 2004. Im Projekt Portugal Simplifica entstand die ausgedehnte Web-Präsenz der Ämter, allgemein unter dem Stichwort Simplex bekannt: „Innovativer Service, der die Lebensqualität der Bürger und das Klima für die Wirtschaft positiv beeinflusst“. Gern zitiertes Paradebeispiel ist die Funktion Empresa na hora, die den Zeitaufwand für Gründung und Eintragung einer Firma von im Schnitt 54 Arbeitstagen auf 48 Minuten reduziert hat. Auch die zehn verschiedenen Verwaltungsakte, die die Seite Automóvel Online bietet, registrierte seit ihrem Entstehen 2007 über 771.000 Anfragen.
Doch das Konzept Justiça Online der Ämter, die dem Justizministerium zugeordnet sind, ist nicht der einzige Entwurf zur virtuellen Alltagsbewältigung. Der OECD-Bericht zählt rund 70 Be-reiche auf, in denen Bürger amtliche, berufliche, die Ausbildung betreffende oder private Angelegenheiten mit öffentlichen Stellen online erledigen können. Dazu gehören die elektronische Anmeldung des Kindes in der Schule, Registrierung bei Arbeitsamt und Jobsuche (s. ESA 11/08), Serviceseiten für Ausländer in Portugal und portugiesische Staatsbürger im Ausland, Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse, elektronische Fundbüros, virtuelle Polizeidienststellen, ärztliche Sprechstunden-Vereinbarungen und bestimmte medizinische Monitoring-Dienste (www.portaldasaude.pt/portal/conteudos/servicos+online).(...) |
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