Ausstellung: 3.4. - 5.5.2010
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| Farbspiele |
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Die
Künstlerin Gudrun Bartels bereist Portugal seit 1975. Inzwischen hat
sie einen festen Standort in den Bergen von Monchique. Die Eindrücke
der Landschaften, der Pflanzenwelt, der Naturgewalten und der
portugiesischen Kultur lassen sich
in ihren Bildern wiederfinden
Die Ausstellung „Portugiesische Streifzüge“ zeigt Gudrun Bartels Bildwelten zum ersten Mal in Portugal: im Convento de S. José – Lagoa. Die Werke sind zum großen Teil vor Ort in den letzten drei Jahren entstanden – die intensivroten Blüten der Aloe Vera, die schwarz verbrannten Stämme der Bäume, die großen weißen Büschel des Pampasgrases, die Felder des Sommerklees, die geschälten Korkeichen, die gelben Rispen und zarten Blätter der Mimosen, die Strukturen der Felsküsten, die vielfältigen Muster der Fliesen an den Hauswänden.
Die Arbeiten sind Ergebnisse von Inspirationen aus Natur und Kultur, grafische Muster und Farbspiele. Die Künstlerin arbeitet hierbei mit Acrylfarben, die sie häufig mit Ölpastellkreiden und Pigmenten kombiniert. Die Fotografie tritt schon seit längerem als „Partnerin“ zu den Gemälden in Aktion und interagiert mit ihnen.
Das Thema Streifzüge zieht sich wie ein roter Faden durch die Werke der letzten Jahre. Die Bilder sollen ein Gefühl für Raum und Weite wecken, Malerei auf der Grenze zwischen Ordnung und Chaos. Gudrun Bartels versucht, natürliche Strukturen neu zu ordnen, so dass eine von ihr gewünschte Symbolsprache entstehen kann. In ihrer Kunst geht es darum, ein Konzept zu entwerfen, das die realen Streifzüge des Lebens in unterschiedlichen Formen und Farben aufnimmt und sich in ihnen spiegelt.
red
Ausstellung: 3.4. - 5.5.2010
Convento de São José – Lagoa
Vernissage: 3. April 17 Uhr
„Portugiesische Streifzüge“
Malerei und Fotografie
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Gudrun Bartels wurde in Norddeutschland, in der alten Hansestadt Bremen geboren und verbrachte dort ihre Kindheit und Jugend. Sie absolvierte ein Studium der Kunstpädagogik
und der Künstlerischen Techniken an der Universität Göttingen, gründete einen Kunstverlag
und den Verein Göttinger Märchenland. Seit vielen Jahren als Kulturbeauftragte tätig,
organisiert sie Veranstaltungen und hat sich für den deutsch-japanischen
Kulturaustausch verdient gemacht.
Für ihr kulturelles Engagement erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter den höchsten Orden der Niedersächsischen Landesregierung. Der Niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff hat im Spätsommer 2009 Gudrun Bartels in ihrem Atelier besucht.
Sie lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Niedernjesa, einem Dorf in der Nähe der Universitätsstadt Göttingen.
Bei zahlreichen Ausstellungen in Deutschland, Dänemark und Japan wurden ihre Malerei, die Fotoarbeiten, die Skulpturen und Objekte präsentiert und fanden äußerst positive Resonanz. So wurde 2009, zum Jubiläumsjahr „90 Jahre Bauhaus“, eine große Ausstellung in der Gropius Galerie im Fagus-Werk in Alfeld gezeigt.
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