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Leserbriefe

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an ESA

  

Geltung von Patientenverfügungen in Portugal

zum Beitrag ESA 9/11 S. 40
Liebe ESA-Redaktion,
bevor ich zu meinem Anliegen komme möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich die ESA seit Anbeginn kenne, kaufe und sehr schätze. Ich versuche soviel Zeit (2 bis 3 mal pro Jahr) wie möglich an der Algarve zu verbringen. Mein erster Weg nach meiner Ankunft führt zum Kiosk um die neueste ESA zu kaufen. Bitte bleiben Sie so informativ und abwechslungsreich in Ihren Themen. In meinem letzten Aufenthalt wollte ich mich über Patientenverfügungen und Vorsorgevollmacht in Portugal informieren; als wenn Sie Gedanken lesen könnten hatten Sie einen Bericht darüber in der Septemberausgabe. U. a. dafür sehr herzlichen Dank. Sie bemühen sich telefonisch umfassend zu informieren und helfen einem unbürokratisch weiter wenn man Sie in Ihren Räumen aufsucht.

Hanno Kulka
per e-Mail

„Mais ou Menos“ von Catrin George (1)

zum Beitrag ESA 9/11 S. 12
Eine wundervolle Kolumne!
Das sollten sich doch alle Residenten immer mal wieder vor Augen führen, und wenn sie trotzdem immer wieder was zu meckern haben, sollen sie doch dahin zurückkehren, wo sie hergekommen sind.
Das findet Brigitte Andersch aus Monchique, wo sie sich seit 7 Jahren sehr wohl fühlt.


„Mais ou Menos“ von Catrin George (2)
zum Beitrag ESA 9/11 S. 12
Ihr Artikel aus Heft 09/2011 „Mais ou Menos“ ist mir total aus der Seele geschrieben. Ein Tipp für Unzufriedene u. Gelangweilte: „ehrenamtlich arbeiten!“
Seit 15 Jahren gebe ich Gymnastik- und Sportunterricht in Altenheimen. Den Spaß und die Kraft die diese tolle Arbeit gibt, kann man sich gar nicht vorstellen. Übrigens am Anfang mit Zettel auf den Knien. Mut dazu gab mir meine Portugiesisch-Lehrerin.
Danke für ihr interessantes Heft, das ich immer kaufe, wenn ich in der Algarve bin.
Renate Baur

„Schuld sind immer die anderen“ (1)

zum Beitrag ESA 7/11 S. 39
Wir habe Ihren Beitrag gelesen und können die dort gemachten Erfahrungen nur bestätigen.
Es ist leider noch schlimmer, allerdings ist dies nach unseren Erfahrungen nur in der Algarve so.
Wir sind in der Regel im März und im Sep­tem­ber in Nordportugal. Mein DB-SUV wird dort bestens und fachlich versiert von der DB Fach­werkstatt betreut. Termine werden grundsätzlich eingehalten, auf kleinere Ser­vice­leistungen kann man warten, Größere Dinge werden terminlich abgestimmt und dauern höchstens einen Tag. Gleiches gilt für viele Dinge des täglichen Lebens.
Das was Sie so treffend beschrieben haben, ist nicht auf ganz Portugal übertragbar, es ist nach unseren Erfahrungen nur in der Algarve vorhanden. Warum?
Wir haben seit 1984 ein Haus in Nordportugal und seit 2003 ein Haus in der Algarve. Wenn wir in Nordportugal im Winter ein solches Klima hätten, wie in der Algarve, würden wir umgehend hier wegziehen.
Ihr Redakteur hat auch einen schönen Artikel über Olhao ge­schrie­ben, dem könnte ich u.a. auch hinsichtlich der Notdurft bei­pflichten. Für uns ist Olhao die schmutzigste Stadt in Portugal. Wo man hingeht überall Hundekot. Wie kann man eine solch schöne Stadt so verdrecken lassen. Wir kennen viele Städte in Portugal, vom Minho bis Castro Marim, Olhao ist nicht zu übertreffen.
Wir haben seit mehr als 30 Jahren in Portugal Freunde und lieben das Land. Schade das die Algarve zu Portugal gehört.

H. P. C.
Per e-Mail

„Schuld sind immer die anderen“ (2)

zum Beitrag ESA 7/11 S. 39
Nach 14 Jahren hier wohnend, können wir dem Inhalt des Artikels nur voll zustimmen. Wir könnten Romane über den hiesigen Service schreiben. Vor einigen Wochen wurde unsere Roca-Gastherme nach dem 5. Termin endlich repariert. Ein in Deutschland studierter portugiesischer Facharzt erzählte mir, dass schon einige Rentner auch wegen des nervenaufreibenden Services nach Deutschland zurück gingen.

Klaus Darlapp
Per e-Mail


„Schuld sind immer die anderen“ (3)

zum Beitrag ESA 7/11 S. 39

Zum Leserbrief von H.P.C. gestatte ich mir folgende Anmerkung: Sicherlich gibt es an Portugal – insbesondere der Algarve – manches zu bemängeln. Dennoch sollte man sich als „Freund Portugals“ nicht zu derartigen Polemiken hinreißen lassen wie H.P.C. am Ende des Leserbriefes.
Ich erinnere mich noch lebhaft an den Artikel eines portugiesischen Journalisten, welcher vor einigen Jahren über Berlin und auch den dort allgegenwärtigen Hundekot schrieb. Im kleinen, aber feinen Gegensatz zum Brief von H.P.C. endete der Artikel aber damals nicht mit dem Ausruf: „Schade, dass Berlin zu Deutschland gehört."
Rainer Röder


„Schuld sind immer die anderen“ (4)


zum Beitrag ESA 7/11 S. 39

Liebe ESA-Redaktion, seit vielen Jahren lese ich Ihre Zeitschrift auffällig ist für mich die Meinung der Deutschen die an der Algarve leben. Ich ärgere mich sehr darüber. Tatsache ist: Wer hier lebt sollte sich anpassen. Es sollte nicht in Portugal nach deutschen Werten gesucht werden. Ich bin Portugiesin und lebe seit 13 Jahren hier, bin selbständig; habe selbst viele Jahre in Deutschland gelebt; dort musste ich mich anpassen; Sprache lernen, die Kultur verstehen usw. Ich konnte es mir nicht erlauben ständig zu meckern. Ich finde das arrogant und anmaßend. Wer sich hier nicht wohlfühlt, kann zurück in seine Heimat. Als ich mich nicht wohl fühlte, bin ich auch zurück nach Portugal. Obwohl Deutschland sich als fortschrittliches Land bezeichnet, zeigt es keinen Fortschritt sich in die Lage einer anderen Kultur zu versetzen. Es ist traurig. Weil Deutschland ein reiches Land ist, hat es kein Recht über ärmere, unterentwickeltere Länder zu urteilen. Das ist meine Meinung; als gute Zeitschrift wäre es an der Zeit auch mal eine Lanze für Portugal zu setzen. Das Land, wo viele Ihrer Leser die Sonne, die Freundlichkeit und die Geduld der Portugiesen genießen.

Benta Silva

„Schuld sind immer die anderen“ (5)

zum Beitrag ESA 7/11 S. 39
Sehr geehrte Damen und Herren,
in den Leserbriefen der ESA 9/2011 beklagen zwei Einsender den schlechten Service von Handwerkern und Dienstleistern. Wir haben genau das Gegenteil erlebt.
Seit 1995 sind wir glückliche Eigentümer einer Immobilie in Vale do Lobo / Almancil. In dieser Zeit haben wir diverse Aufträge kleinerer und größerer Art an Handwerker und Dienstleister vergeben. Unsere Handwerker und Lieferanten sind in der Regel in Almancil und Umgebung ansässig. Nach dem, was wir in der ESA gelesen haben, möchten wir einmal eine Lanze für diese Firmen brechen. Wir wurden stets zu unserer vollsten Zufriedenheit bedient. Alle Termine wurden eingehalten. Kaufen wir einen Fernseher oder einen Herd und man sagt den Termin für morgen 10.00 h zu, so kann man fast die Uhr nach dem Eintreffen der Lieferanten stellen.Größere Arbeiten, z.B. den Einbau von Fenstern, vergeben wir vor unserer Abreise. Die Firmen erhalten einen Schlüssel und eine Anzahlung. Wenn wir wieder anreisen, ist alles fertig und man kann sagen, es ist immer tip-top! Und alle, die bei uns arbeiten, sind aufgeschlossen, hilfsbereit und freundlich. Und nie ist uns etwas abhanden gekommen. Das alles gilt auch für Arbeiten, die wir von der Vale-do-Lobo-Gruppe durchführen lassen. Seien es Verwaltungsaufgaben oder auch größere und kleinere Reparaturen oder Kontroll- und Reinigungsarbeiten.
Und noch etwas erleben wir immer wieder: gibt es einen Garantiefall oder einen zusätzlichen Wunsch, und wir sprechen eine Nachricht auf das Band des Lieferanten, so ruft man prompt zurück und macht auch gleich einen Terminvorschlag.
Seit Jahren aber zahlen wir kaum in bar und stets gegen Rechnung.
Ganz anders ist es mit dem Management in großen, anonymen Unternehmen. Bei meiner Bank soll ich nun das 3. Mal ein Formular ausfüllen, weil ich in Deutschland umgezogen bin und man deshalb Post falsch versendet. E-Mails werden nicht beantwortet, auch von dem Filialleiter nicht. Ein Infrastruktur-und Versorgungsunternehmen macht Zusagen zur Bepflanzung eines Gartens, hält die aber nicht ein und der Chef beantwortet dann keinerlei Nachfragen, keine e-Mails, auch keine eingeschriebenen Briefe. Beim Kauf vor 16 Jahren war unser Anwalt beleidigt, weil ich nach 4 Wochen Wartezeit einen Termin von ihm genannt haben wollte. Die Sekretärin durfte keine Vereinbarungen treffen. Manager sollten in der ersten Reihe stehen, wenn ein Kunde unzufrieden ist. Das hat sich auch in Portugal noch nicht herumgesprochen.
Aber das sind eben die Manager, nicht die Handwerker!
Peter Schuldt
Per e-Mail
 


 

Verwunderlich

zu zwei Beiträgen in ESA 10/10
Ist es nicht ein wenig verwunderlich, wenn die gleichen Bür­ger­meister der Algarve vehement gegen die Einführung einer Maut auf der Via do Infante protestieren und gleichzeitig und einstimmig die kommunalen Steuern und Abgaben auf das mög­liche Maximum anheben. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Michael Bruno Bach, Faro
Per e-Mail


 

zum Beitrag ESA 4/10, S. 46

Beim Lesen des Beitrages von Anwalt Dr. Rathnau ergibt sich für mich die Frage, wie man sich als Nichtresident gegenüber der GNR bzw. dem Zoll verhalten soll, wenn man als Fahrer eines in Deutschland zugelassenen Autos zu hören bekommt, man dürfe dieses Auto in Portugal nicht fahren.
Nach den Ausführungen des Dr. Rathenau ja max. 183 Tage im Jahr. Das bedeutet für mich, die ich Portugal z. Z. mindestens 2x/J in Richtung Deutschland verlasse und dies für mehrere Wochen oder auch Monate, hier dieses Auto fahren darf.
Weiterhin die Frage, ob bei Rückkehr erneut der Zeitraum für 183 Tage beginnt. Bisher kann ich dem Autor nur beipflichten, wenn er schreibt, dass in Portugal bei bestimmten Amtern das europäische Bewußtsein (noch) nicht ausgeprägt ist, zumal es eigentlich auch den o. a. Behörden klar sein sollte, dass es diesem Staat wirtschaftlich und finanziell schlechter ginge als bisher, wenn weiterhin Touristen u. ä. "gegängelt" werden, sodass der eine oder andere sich überlegen wird, ob er hier wieder Urlaub machen wird. Es wäre zu schade bei diesem schönen Land und der netten Menschen. Würde sich diese Einsicht bei allen ausführenden Organen endlich durchsetzen, wäre es für alle - auch Portugal - ein Gewinn.
Mit freundlichem Gruß

Name der Redaktion bekannt
Per e-Mail


 

zum Titelfoto ESA 8/10

Lieber Gabriel, 

sehr schönes Titelfoto ist Dir da für die August-Ausgabe gelungen. Bei dem Sommer-Feeling auf dem Bild möchte man glatt in Urlaub dahin fahren. Wenn man nicht schon hier wohnt. Richtig schöne Stimmung – die Farben kommen gut raus, also kurz: Glückwunsch!


Liebe Grüße, Dirk
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