| 02.01.12 |
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| Mehr Ausgaben als Einnahmen |
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| Seit In-Kraft-Treten wird die Maut auf der A22 wohl mehr Geld gekostet als eingebracht haben. In weniger als einem Monat wurde das Mautsystem der A22 vier Mal randaliert: Kameras wurden zerstört und drei Mautanlagen in Brand gesetzt. Die Reparaturen kosteten bereits 20.000 Euro. Dazu kommt, dass seit 8.12., dem Tag der Mauteinführung, der Verkehr auf der A22 um 60 % zurück gegangen ist, die Mauteinnahmen also geringer ausfielen, als erwartet. Die Bevölkerung und Touristen, konfrontiert mit dem komplizierten Mautzahlungssystem, bevorzugen die EN 125, was dazu führt, dass auf der schmalen Landstraße, welche praktisch alle Ortschaften der Algarve durchquert, Chaos herrscht. Während die Kommission der Nutzer der A22 eine weitere Protestaktion für den 7.1. in Olhão (Treffpunkt: Markthalle, 10.30 h) plant, fordern die vier PSD-Abgeordneten für die Algarve, dass die Regierung die Mautgebühren auf der A22 senkt und die Mautgebühr-Befreiungsfristen verlängert. Mendes Bota, Cristóvão Norte, Pedro Roque und Elsa Cordeiro wollen, dass statt 9 Cent pro Kilometer nur 4 Cent anfallen. Somit würden mehr Autofahrer wieder die A22 benutzen, dem Chaos auf der EN 125 ein Ende gesetzt werden können und die Mauteinnahmen zunehmen. Die Mautgebühr-Befreiungsfrist soll bis zur Fertigstellung der Verbesserungsarbeiten entlang der EN 125 verlängert werden, statt wie vorgesehen nur bis Ende Juni. Die Kommission der Nutzer der A22 lädt zudem zu einem Treffen am 14.1. in Vale da Venda bei Faro (Restaurant Austrália, 15.30 h, gegenüber der ehemaligen Sumol-Fabrik) ein, um weitere Protestaktionen zu besprechen. |
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